Salon 4b in der Senfmühle – ein gelungener Abend

Wie schon hier in Ellipse angekündigt durften wir gestern abend den gelungenen Auftritt der Dortmunder Band Salon 4b erleben. Die vielfältige Instrumentierung, das fliessende Zusammenspiel der Musiker, die zum Teil karibischen Rhythmen, wirklich ein Erlebnis. Gelungen war auch der Einsatz der Steeldrums bei Klängen von Zigeunermusik. Das Ambiente im wunderschönen, mediterran anmutenden Biergarten der Senfmühle konnte passender nicht sein. Sogar das Wetter hat, oh Wunder, mitgespielt. Zwischen und nach den Auftritten der Band haben uns auch noch andere Musiker, so zum Beispiel zwei reizende Jungs mit Gesang und Gitarre, den Abend versüsst. Alles in allem ein entrückter Urlaubsabend.

Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche

Dem möchte ich noch hinzufügen das es auch die Möglichkeit gibt unser Miteinander aktiv mitzugestalten. Wie schon am Montag gesagt findet morgen abend um 19.00 im Rathaussaal ein von der Stadt anberaumtes Treffen statt, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind. Es geht um die Unterbringung und Unterstützung von Flüchtlingen und darum wie wir uns alle durch konkrete Hilfe einbringen können. Also, Friedensmöve, fliege weiter !

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Heute war unsere 3. Mahnwache für Frieden. Die Mahnwache war als einmaliges Ereignis geplant, mit dem Ziel, ein paar Menschen zu erreichen, zu denen wir sonst vielleicht nur schwer Kontakt hätten aufnehmen können. Und das ist euch /uns gelungen. So etwas ist ein total schönes Gefühl, in einer positiven Gruppe eine Übereinstimmung oder Zugehörigkeit zu spüren, die in keiner Weise durch viele Unterschiede wie Religion, Alter, Nationalität oder Farbe geschmälert wird.

Im Gegenteil, der Unterschied macht den Gewinn aus, der Unterschied ist die Bereicherung. Nun sind es doch 3 Wachen von unserer Seite geworden, und warum? Damit ihr es vermisst! Nein, nicht aus böser Absicht, aber schon mit dem Hintergedanken, dass jetzt diese Wache die Demonstration einer Absicht ist, der erklärten Absicht, sich für Menschenrechte, FÜR Menschen einzusetzen. Einige von euch waren traurig, dass dies das Ende der Mahnwachen bedeuten soll. Aber das soll es nicht! Es kann doch immer…

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Dritte und letzte Mahnwache: „Wir sind eine Welt“ auf dem Rathausplatz

Danke Frauke und danke Aynur Aykan für Eure bewegenden Worte und danke allen für die positive Resonnanz. In Deinem Sinne,Frauke, auch der kleinste Schritt auf den anderen zu kann Mauern überwinden.

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09.02.2015: drittes Eine-Welt-Treffen Lippstadt 2 Etwa 40 Bürgerinnen und Bürger haben sich am Montagabend, den 09.02.2015 zum dritten Wir-sind-eine-Welt-Treffen auf dem Rathausplatz versammelt.

Was vor zwei Wochen als schweigende Mahnwache begann endete mit zwei bewegenden Reden Lippstädter Bürgerinnen.

Pfarrerin Frauke Wehrmann-Plaga:

„Mein Name ist Frauke Wehrmann-Plaga, ich bin Lippstädter Bürgerin und Mitglied der Evangelischen Kirche. Der Terrorakt in Paris und rechtsextremistische Gewalttaten erfüllen mich mit großem Mitgefühl für die Opfer und ernster Sorge um die Zukunft unseres Miteinanders.

Darum ist diese Mahnwache hier in Lippstadt aus meiner Sicht ein großes Hoffnungszeichen! Euch beiden mutigen und lebensklugen Frauen Hilla Kremers und Barbara Epping bin ich zutiefst dankbar für eure Initiative! Denn ihr Beiden zeigt uns: Es ist möglich, etwas zu tun. Auch der kleinste Schritt auf den anderen zu kann Mauern überwinden!

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09.02.2015: Drittes „Eine-Welt“-Treffen am Montag

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Eine Welt Treffen Lippstadt 2Nach dem etwas schwächer besuchten zweiten Montags-Treffen auf dem Rathausplatz, wird es am kommenden Montag, den 09. Februar um 18:00 das dritte Treffen für Frieden und Toleranz in unserer „einen Welt“ geben. Es bleibt weitgehend alles beim Alten: wer kommt der kommt, aber es gibt Unterstützung:

  • Es wird mehrere Wortbeiträge geben. Damit die auch gut hörbar werden, hilft die IG-Metall Hamm Lippstadt mit Lautsprecher und Mikrofon.
  • Besonders erfreulich ist, dass die Initiatorinnen Hilla Kremers und Barbara Epping von einigen Akteuren des leider zur Zeit ruhenden Friedensgebets der Religionen unterstützt werden.
  • Oliver Korb (Print-o-rama, Cappelstraße) wurde beauftragt, Flyer zu vervielfältigt und hat diese kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank Herr Korb!

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12.02.15: Flüchtlinge unterstützen – aber wie?

Es bewegt sich etwas in Lippstadt…ich werde auf jeden Fall dabei sein

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Eine Welt Treffen Lippstadt 2Während andernorts PEGIDA-Anhänger auf die Straße gehen und in Protestmärschen gegen vermeintliche Überfremdung und Islamisierung demonstrieren, zeigt sich in Lippstadt ein viel positiveres Bild einer lebendigen Willkommenskultur: Neben Demonstrationen für Toleranz und Menschlichkeit engagieren sich hier zahlreiche einzelne Bürger und Organisationen – wie zum Beispiel der Arbeitskreis Willkommen – für Menschlichkeit und Unterstützung von Flüchtlingen und anderen Neubürgern. Viele Lippstädter fragen sich – gerade in Zeiten von PEGIDA – wie sie den hierher geflohenen Menschen helfen können. Die Stadt lädt zu diesem Thema am 12. Februar im Rathaussaal zu einer  Informationsveranstaltung ein. Einerseits wird das Thema Unterbringung und Unterstützung von Flüchtlingen in Lippstadt angesprochen – andererseits aber auch ganz konkrete Hilfestellungen, die Bürger leisten können.

Im Rahmen der Veranstaltung werden die aktuellen Entwicklungen in Lippstadt dargestellt und das Konzept sowie die Perspektive zur Unterbringung von Flüchtlingen in der Stadt präsentiert. Dabei geht es unter anderem um den Neubau einer Wohnanlage…

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Keine Toleranz für Intoleranz…eine Region stellt sich quer

Unter diesem Motto fand heute abend, initiiert von den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen der Metall- und Elektroindustrie der Region, in den Ig Metall Räumen ein Treffen von Mitgliedern verschiedener Verbände und Organisationen statt. Anlass war die, bis jetzt, rasant wachsende Zahl von Pegida Demonstranten, die sich gegen eine vermeintliche Islamisierung Deutschlands stellen und zum Teil aus der Mitte des Volkes kommen.  Diskutiert wurden, unter Leitung des 1. Bevollmächtigten der Ig Metall Herrn Alfons Eilers, Möglichkeiten, nachhaltig Aufklärung zu betreiben und mit den Menschen in einen Dialog zu treten, ihnen die oft diffusen Ängste vor dem „Fremden“ zu nehmen. Ziel ist es ein Netzwerk zu gründen um so breit gefächert wie möglich agieren zu können. Es wurden einige Ansatzpunkte besprochen, wie zum Beispiel Aufklärung in Schulen. Eine Kerngruppe der Teilnehmer wird diese Vorschläge bearbeiten und im nächsten Treffen wird es vielleicht schon konkrete Ergebnisse geben. Als eine Möglichkeit zum Dialog bietet sich auch die nächste, kommenden Montag am Rathaus stattfindende Mahnwache für Frieden und Toleranz an.

Hier noch eine öffentliche Stellungnahme von Herrn Eilers und Herrn Egbert Neuhaus, Vorsitzender des Unternehmensverbandes Westfalen Mitte:

Die oben genannten Organisationen der Metall- und Elektroindustrie haben sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen jegliche Angriffe auf die Grundwerte der Demokratie gewandt. „Die Ig Metall Hamm-Lippstadt und der Unternehmensverband Westfalen Mitte bekennen sich zu einer offenen Gesellschaft, in der es keinen Platz für Extremismus und Intoleranz geben darf“, erklären Alfons Eilers und Egbert Neuhaus.

Die beiden Organisationen erklären weiter:

„Gerade in Nordrhein- Westfalen haben wir ein seit Jahrzehnten gelebtes Miteinander in unseren Betrieben. Was einst im Bergbau und in der Stahlindustrie begann, setzt sich in unserer global agierenden Metall- Industrie nahtlos fort. In unseren Betrieben arbeiten Menschen unterschiedlichster Herkunft aus nahezu allen Ländern dieser Erde. Diese kulturelle Vielfalt in jeder Form ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmenswelten – und ein Gewinn für unser Zusammenleben und Zusammenarbeiten. Deshalb ist auch jegliche Form von Extremismus wie Fremdenhass und Rassismus, genauso wie von religiösem Fanatismus, nicht nur eine Bedrohung für die Grundwerte unserer Gesellschaft, sondern auch für unsere soziale und industrielle Entwicklung. daher werden wir in unseren Organisationen und in den Betrieben unserer Industrie solche Tendenzen bekämpfen und ihnen keinerlei Plattform bieten.“

Das ist wohl eine eindeutige Positionierung, Toll !

Blitzstart statt Blitzeis: „Eine Welt“ Lippstadt trotzt ergiebigen Regenfällen

Danke, Lippstadt

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[update: nach Rüge „Mistwetter“ aus Überschrift entfernt, aber davon wird es auch nicht besser]

Was bisher keine Parteien, keine Institutionen und keine Religionsgemeinschaften geschafft haben, ist Hilla Kremers und Barbara Epping mit Bravour gelungen: Lippstädter Bürgerinnen und Bürger am heutigen Montag für Frieden und Toleranz in unserer „einen Welt“ auf die Straße bzw. auf den Rathausplatz zu bekommen.

Eine Welt Treffen Lippstadt 2 Halten das Transparent: Barbara Epping (links) und Hilla Kremers (rechts)

Wir sind eine Welt

Was zunächst Fragen aufwarf: „Wie, keine Rede?“,  „Gibt es ein Programm?“, war der eigentliche Clou des spontan in der vorletzten Woche initiierten Treffens. Viele bekannte und unbekannte Akteure verschiedener gesellschaftlicher Gruppen und Bürger hatten so Gelegenheit zum ungezwungenen Gedankenaustausch, Kennenlernen und Pläneschmieden. Trotz fiesesten Wetters hatten sich bis 18:00 Uhr knapp 100 Menschen zusammengefunden um zu zeigen: wir sind eine Welt und wir wollen in Lippstadt weiterhin ein friedliches Zusammenleben aller Menschen.

Eine Welt Treffen Lippstadt 2

Dem Charme der vielen bunten und…

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Himmel über Lippstadt

Wer Himmel sehen und erleben möchte sollte morgens  oder auch abends an der Lippe spazieren gehen. Auf dem Weg von der Kanuanlegestelle stadtauswärts hat man morgens den Sonnenaufgang im Rücken und abends sieht man der untergehenden Sonne entgegen. Gerade jetzt im November kann man wahre Schauspiele am Himmel erleben, so wie ich heute abend. Das Spiel von Sonne und Wolken und dem Spiegel in der Lippe, das Herbstlaub, einfach nur schön. Es ist faszinierend wieviel verschiedene Gesichter dieses kleine Stück Weg je nach Jahres- und Tageszeit zeigt. Ein paar Eindrücke konnte ich einfangen.

Spätsommer- morgens an der Lippe

So schön war es gestern morgen an der Lippe, der Weg begann an der Kanuanlegestelle. Gegen acht Uhr lag noch ein zarter Nebelstreifen über der Lanschaft, eine fast schon mystische Stimmung. Es dauerte etwa eine halbe Stunde bis sich dieser zauberhafte Nebel verzogen hatte um einem wunderschönen klaren Tag Platz zu machen. Der Himmel strahlte in tiefem Blau und die Herbstsonne ließ die Farben leuchten, in Erwartung eines goldenen Herbstes.

Begegnung in – Lippstadt

Diesem so verloren in die ferne schauenden Gesellen begegnen wir bei einem Stadtspaziergang in Lippstadt. Wohin schweift wohl sein Blick ? Er schaut über den mit Platanen gesäumten Lippebug auf’s Wasser und auf wunderschöne Trauerweiden, wovon eine mitten im Wasser steht.  Inmitten des üppigen Grüns lädt ein kleiner Biergarten zum Verweilen ein. Links vor ihm auf der den Bug umrahmenden Mauer sitzt ihm zugewandt eine Schönheit, vielleicht das Ziel seiner Sehnsucht ? Kaum zu glauben das diese Idylle mitten in der Stadt zu finden ist. Der Sommer ist jetzt wohl dabei sich zu verabschieden und wir freuen uns auf den Herbst mit seinen rot goldenen Farben.